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Was für den Export als zu alt, zu verbraucht oder zu teuer in der Reparatur gilt, hat im Ausland oft noch einen Markt. Genau dort liegt unser Geschäft – und deshalb bekommen Sie von uns einen Preis, wo der Privatmarkt keinen mehr bietet.
- Preis vor der Abholung
- Bundesweite Abholung
- Auch ohne gültige HU
- Schriftlicher Kaufvertrag
Autoexport ist kein Zauberwort, sondern eine schlichte Preisfrage. Ein Fahrzeug ist dort am meisten wert, wo es noch gebraucht und noch repariert wird. In Deutschland endet die Nutzungsdauer eines Wagens oft an einem Kostenvoranschlag, der über dem Restwert liegt. In vielen Märkten außerhalb der Europäischen Union endet sie sehr viel später.
Wir kaufen Fahrzeuge an, um sie weiterzuverkaufen – überwiegend ins Ausland, teilweise auch als Teilespender. Das ist der Grund, warum wir für ein Auto mit Motorschaden, abgelaufener HU oder zweihundertfünfzigtausend Kilometern noch einen Preis nennen können, während der Privatmarkt abwinkt.
Was Autoexport in der Praxis bedeutet
Für Sie als Verkäufer ändert der Export nichts am Ablauf. Sie schicken Fotos und Fahrzeugdaten, bekommen einen Preis, wir holen das Fahrzeug ab und zahlen bei der Übergabe. Was danach mit dem Wagen passiert, ist unser Risiko und unsere Aufgabe.
Der Unterschied liegt in der Bewertung. Ein Händler, der ein Fahrzeug für den Export wieder verkaufen will, rechnet mit HU, Garantie, Aufbereitung und Nachfrage vor Ort. Wir rechnen mit einem anderen Markt – und mit Fahrzeugen, die dort repariert statt aussortiert werden. Deshalb sind für uns Merkmale wichtig, die hier keine Rolle spielen: einfache Technik, verbreitete Modelle, gute Ersatzteillage, robuste Antriebe.
Warum ein Fahrzeug im Ausland mehr wert sein kann
Drei Dinge treiben den Preis auseinander. Erstens die Reparaturkosten: Was in einer deutschen Werkstatt vierstellig kostet, ist anderswo eine Arbeit von wenigen Stunden zu deutlich geringeren Sätzen. Zweitens die Anforderungen: Hauptuntersuchung, Abgasnormen und Umweltzonen gelten hier, nicht überall. Drittens die Ersatzteillage: Weit verbreitete Modelle lassen sich fast überall instand halten.
Deshalb ist ein zwanzig Jahre alter Kombi mit Rost und abgelaufener HU für den Export faktisch unverkäuflich, in einem Exportmarkt aber ein brauchbares Fahrzeug. Und deshalb hat auch ein Auto mit kapitalem Motorschaden noch einen Wert – als Teilespender oder als Grundlage für eine Instandsetzung, die sich hier nicht mehr lohnen würde.
Diese Fahrzeuge gehen typischerweise in den Export
Nicht jedes Fahrzeug ist gleich gefragt. Diese Gruppen kaufen wir regelmäßig an:
Dazu kommen Geländewagen und Pick-ups, Kleinbusse, Wohnmobile und Fahrzeuge ohne Zulassung. Für die einzelnen Gruppen gibt es eigene Seiten mit Details: Transporter, Lkw, Geländewagen und Pick-up sowie Wohnmobile.
Abmeldung, Papiere und Ausfuhrkennzeichen
Zum Verkauf gehören Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief – ohne beides können wir kein Fahrzeug übernehmen. Dazu alle vorhandenen Schlüssel und, falls vorhanden, Serviceheft und letzter HU-Bericht. Sie erhalten einen schriftlichen Kaufvertrag mit Fahrzeugdaten, Preis und Übergabedatum.
Sie können das Fahrzeug zugelassen übergeben und es anschließend bei Ihrer Zulassungsstelle außer Betrieb setzen lassen. Ist es bereits abgemeldet, genügt die Abmeldebescheinigung. Ein Ausfuhrkennzeichen brauchen Sie nur dann, wenn ein Fahrzeug auf eigener Achse ins Ausland gefahren wird; es wird von der Zulassungsstelle ausgegeben und setzt eine gültige Versicherungsbestätigung voraus. Um diesen Teil kümmern wir uns – Sie müssen dafür nichts beantragen.
Was wir nicht sind: kein Demontagebetrieb, keine Annahmestelle
Das gehört zur Ehrlichkeit dazu: Wir sind kein anerkannter Demontagebetrieb und keine anerkannte Annahmestelle. Wir zerlegen keine Fahrzeuge und stellen keine Verwertungsnachweise aus. Wer sein Fahrzeug endgültig verwerten lassen und einen Verwertungsnachweis braucht, wendet sich an einen anerkannten Betrieb.
Wir kaufen an, um weiterzuverkaufen. Das ist ein Kaufvertrag zwischen Ihnen und uns, kein Entsorgungsvorgang. Der Unterschied ist für Sie vor allem deshalb wichtig, weil er erklärt, warum Sie bei uns Geld bekommen und nicht zahlen: Ein Fahrzeug, das noch einen Markt hat, ist kein Abfall.
Ablauf eines Exportankaufs
- Fahrzeugdaten und Fotos schicken – über das Formular, per WhatsApp oder telefonisch. Hilfreich sind Modell, Baujahr, Laufleistung, bekannte Schäden und der Standort.
- Preis erhalten – in der Regel am selben Tag, verbindlich für das beschriebene Fahrzeug. Stellt sich vor Ort heraus, dass etwas anders ist als beschrieben, sprechen wir darüber, bevor etwas verladen wird.
- Abholung und Zahlung – zum vereinbarten Termin, gegen Schlüssel und Papiere, mit schriftlichem Kaufvertrag.
Abholung im gesamten Bundesgebiet
Wir holen bundesweit ab – fahrbereit oder auf dem Anhänger, aus der Garage, vom Hof, aus der Tiefgarage oder von der Straße. Für viele Regionen gibt es eigene Seiten mit Abholgebiet, Zufahrten und der zuständigen Zulassungsstelle:
- Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen
- Bayern und Baden-Württemberg
- Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland
- Berlin, Hamburg, Bremen und Kiel
Auch mit Schaden in den Export
Weitere Seiten rund um den Fahrzeugankauf
Fahrzeug zum Export anbieten
Modell, Baujahr, Laufleistung, bekannte Schäden, Standort und ein paar Fotos genügen – bei Nutzfahrzeugen bitte Aufbau und zulässiges Gesamtgewicht.
Montag bis Samstag 08:00–22:00 Uhr, Sonntag 10:00–18:00 Uhr. Das Online-Formular nimmt Anfragen rund um die Uhr entgegen.
Häufige Fragen zum Autoexport
Was ist der Unterschied zwischen Autoexport und Verschrottung?
Beim Export wird das Fahrzeug weiterverkauft und weitergefahren oder als Teilespender genutzt. Bei der Verwertung wird es zerlegt und entsorgt. Wir kaufen zum Weiterverkauf und Export an – wir sind kein anerkannter Demontagebetrieb und stellen keine Verwertungsnachweise aus.
Brauche ich ein Ausfuhrkennzeichen?
Nur, wenn das Fahrzeug auf eigener Achse ins Ausland gefahren wird. Ein Ausfuhrkennzeichen wird von der Zulassungsstelle ausgegeben und setzt eine gültige Versicherungsbestätigung voraus. Holen wir das Fahrzeug auf dem Anhänger ab, brauchen Sie es nicht – darum kümmern wir uns.
Muss ich das Auto vorher abmelden?
Nein. Sie können es zugelassen übergeben und anschließend außer Betrieb setzen lassen; ist es bereits abgemeldet, genügt die Abmeldebescheinigung. Wichtig ist nur, dass Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief vorliegen.
Welche Fahrzeuge sind im Export gefragt?
Robuste, einfach reparierbare Technik: Diesel mit hoher Laufleistung, Transporter und Pritschen, Geländewagen und Pick-ups, Kombis, aber auch Fahrzeuge mit Motor- oder Getriebeschaden als Teilespender.
Bekomme ich einen Kaufvertrag?
Ja, immer. Sie erhalten einen schriftlichen Kaufvertrag mit Fahrzeugdaten, Preis und Datum der Übergabe. Die Zahlung erfolgt bei der Abholung, nicht vorab.
Kaufen Sie auch Fahrzeuge ohne gültige HU?
Ja. Eine abgelaufene Hauptuntersuchung ist für den Export unerheblich. Ist das Fahrzeug nicht fahrbereit, holen wir es auf dem Anhänger ab.